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SUMMARY:Filmseminar: Begegnung an der Elbe
DESCRIPTION:(Spielfilm | Regie: Grigori Alexandrow | SU 1949 | 104 Min. | deu) \n\nDer 8. Mai 1945 markiert eine der wichtigsten positiven Zäsuren der jüngeren Menschheitsgeschichte. Vor exakt 80 Jahren zwang die internationale\, weltanschauungs- und systemübergreifende Allianz der Anti-Hitler-Koalition die deutsche Wehrmacht zur bedingungslosen Kapitulation und beendete damit die faschistische Barbarei\, die mit ihrem Vernichtungskrieg millionenfach Tod\, Hunger\, Elend\, Vertreibung und Zerstörung von Deutschland aus über die Welt gebracht hatte. Ohne das unermüdliche antifaschistische Engagement von Millionen von Bürger:innen der sozialistischen Sowjetrepubliken wäre diese Befreiung\, namentlich Europas\, undenkbar gewesen. Eine in Frieden und sozialer Gleichheit geeinte Menschheit zu schaffen\, die die Geißel von Faschismus und Krieg für alle Zeiten verbannt\, war die vitale\, gemeinsame Zwecksetzung\, die sich in der Gründung der Vereinten Nationen\, der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte\, dem neu geschaffenen Völkerrecht sowie den Landesverfassungen der vormals faschistischen Staaten (D\, IT\, Japan) niederschlug. \nDer Aufbau einer solchen Nachkriegsordnung gestaltete sich jedoch schwierig\, nicht zuletzt weil einflussreiche Kräfte in den USA mit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki bereits im August 1945 signalisierten\, dass sie an einer friedlichen Koexistenz der Systeme gar nicht interessiert waren. \nHeute\, da zum Zwecke der „Kriegstauglichmachung“ der Bundesrepublik alle Errungenschaften der Befreiung zur Disposition gestellt und „der Russe“ – auch rückwirkend – wieder für alles Übel in der Welt verantwortlich gemacht werden soll\, lohnt es in besonderer Weise\, die mit dem damaligen Kriegsende verbundenen Hoffnungen und Erfahrungen neu zu Bewusstsein zu bringen. \nEine zeithistorisch authentische Möglichkeit dazu bietet der 1948/49 entstandene Film „Begegnung an der Elbe“ des sowjetischen Regisseurs Grigori Alexandrow. \nIn den Kulissen des kriegsversehrten Kaliningrad schildert er das Zusammentreffen von Sowjet- und US-Armee bei der Befreiung des fiktiven Städtchens Altenstadt an der Elbe. Schon die Verbrüderung der Soldaten ist dem US-Generalstab suspekt\, vermuten sie doch\, nicht zu Unrecht\, größere Sympathien der einfachen G.I.‘s für die sozialistischen Ideale ihrer Kameraden jenseits des Flusses. Diese Sympathien manifestieren sich in der wachsenden Freundschaft von Major Hill und Major Kuzmin. Beide werden zu Stadtkommandanten ihres jeweiligen Sektors ernannt. Während es jedoch Kuzmin trotz großer Widerstände zunehmend gelingt\, das Vertrauen relevanter Teile der deutschen Bevölkerung für eine konsequente Entnazifizierung und den sozialen\, kulturellen und demokratischen Neuaufbau einer zivilen Gesellschaftsordnung zu gewinnen\, muss Major Hill feststellen\, dass seine Vorgesetzten vielmehr damit befasst sind\, profitablen Gewinn aus ihrem Status als Siegermacht zu schlagen\, dabei die Aufbaubemühungen der Sowjets mithilfe alter Nazi-Agenten zu sabotieren und sich für die deutsche Bevölkerung und ihre notwendige Emanzipation vom alten Ungeist einen feuchten Kehricht interessieren. Als er schließlich begreift\, dass die Pläne seiner Obersten auf eine Wiederbewaffnung Westdeutschlands und einen möglichen neuen Krieg hinauslaufen\, ergreift er offen Partei und lässt die geheimdienstliche Verschwörung zugunsten der Friedenserhaltung auffliegen. \nMit dieser (stellenweise etwas agitatorisch überzeichneten\, aber dennoch realitätsnah erzählten) Parabel bildet der Film ein beeindruckendes Plädoyer für die unverzichtbaren\, heute neu zu beherzigenden Schlussfolgerungen von 1945: Nie wieder darf es kriegstaumelnden Geschäftemachern gelingen\, friedliebende Kulturvölker\, die voneinander unendlich viel zu lernen haben für die gemeinsame Gestaltung einer menschenwürdigen Welt\, gegeneinander zu Mord und Totschlag zu verleiten. Das Geschenk der Völkerfreundschaft\, allen historischen Verbrechen zum Trotz\, ist einzulösen in der unbedingten Verwirklichung einer Welt des Friedens\, wie sie vor 80 Jahren umrissen wurde. \nDer 8. Mai ist auch hierzulande endlich zu einem gesetzlichen Feiertag zu machen. \nInternational solidarisch – Schluss mit Austerität! \n„Wir haben die Lande gemessen\, die Naturkräfte gewogen\, die Mittel der Industrie berechnet\, und siehe\, wir haben herausgefunden\, dass diese Erde groß genug ist; dass sie jedem hinlänglichen Raum bietet\, die Hütte seines Glücks darauf zu bauen; […] und dass wir nicht nötig haben\, die größere und ärmere Klasse an den Himmel zu verweisen. […] Die Zeit ist gekommen\, wo die Völker nicht mehr nach Köpfen gezählt werden\, sondern nach Herzen.“\nHeinrich Heine\, „Die romantische Schule“\, 1833/1836. \nDen Flyer findet ihr hier auch als [pdf] zum Download.
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SUMMARY:Festkundgebung: Tag der Befreiung
DESCRIPTION:Der „Hamburger Ratschlag für den 8. Mai als Feiertag“ lädt ein und ruft auf\, den 8. Mai 2025 als Tag der Befreiung gemeinsam würdig mit der Festkundgebung auf dem Hamburger Jungfernstieg von 12 bis 22 Uhr zu feiern. Mit einem internationalistischem Bühnenprogramm und einem „Weg des Widerstands“ wollen wir der weltweiten Befreiung vom deutschen Faschismus und Weltkrieg gedenken und feiern: Freiheit\, Gleichheit\, Solidarität – Die Befreiung vollenden! \nDer 8. Mai muss endlich als Tag der Befreiung ein Feiertag werden! Unser Aufruf für das diesjährige Fest ist im Anhang und auf der Webseite zu lesen: www.8mai-hamburg.de/8-mai-2025/\nDas Mobilisierungsmaterial (Plakate und Flyer) findet Ihr auch analog zum Abholen an der Uni Hamburg im Flur des AStA-Trakts (Von-Melle-Park 5) und im AStA der HAW (Berliner Tor 11). Wenn Ihr Material abholen möchtet\, meldet Euch gern bei kontakt[at]8mai-hamburg.de \nAm Programm sind u.a. beteiligt: Norman Paech zum antifaschistischen Grundgesetz\, Hans-Martin Gutmann mit Jazz-Piano\, Marx Sisters and Brothers mit Gedichten und Liedern von Tucholsky bis Brecht\, RussPublika zum Friedensstreben in der Sowjetunion\, der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche\, Auschwitz-Komitee\, Kerstin Kaiser zu antifaschistischen Schlussfolgerungen\, Malte Klingforth zum Kampf um den Hafen\, sozialistische Jugendorganisationen gegen die Wehrpflicht\, Stella’s Morgenstern\, Tornado Rosenbergund viele mehr. \nBei einer Podiumsdiskussion wollen wir mit Abgeordneten von SPD\, GRÜNE und LINKE zur Bedeutung und Umsetzung des 8. Mai als Feiertag diskutieren. \nAuf einem „Weg des Widerstands“ kann an zahlreichen Informationsständen verschiedener Initiativen und Organisationen über die Quellen und Vermächtnisse des antifaschistischen Engagements damals und heute reflektiert und diskutiert werden. \nDie Befreiung wird an verschiedenen Orten in Hamburg und bundesweit gefeiert. Das Programm der Aktionswochen zum 80. Jahrestag der Befreiung findet ihr hier: https://8mai-hamburg.de/veranstaltungsuebersicht/ \nWeitere Informationen: \nhttps://www.instagram.com/8mai_hamburg/ \nhttps://x.com/8mai_hamburg \n 
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SUMMARY:Filmseminar: Das Geld der Anderen
DESCRIPTION:(Spielfilm | Regie: Christian de Chalonge | F 1978 | 105 Min. | deu) \n\nDie Welt braucht dringend Heilung. Sie krankt an einem grundlegend aufzulösenden Missverhältnis: Der global erarbeitete\, gesellschaftliche Reichtum ist schon lange groß genug\, um allen Menschen ein Leben in Frieden\, Würde und dauerhafter sozialer Wohlentwicklung zu ermöglichen. Dieser Reichtum wird jedoch zu gegenteiligen\, destruktiven Zwecken zunehmend in den privaten Händen einiger Weniger konzentriert. Die Einkommen der Vorstände der größten deutschen Unternehmen sind in den vergangenen sechs Jahren 30mal stärker angestiegen als die durchschnittlichen Reallöhne aller bundesweit Beschäftigen und Angestellten. \nUm das notwendige Aufbegehren gegen diese strukturelle Ungleichheit niederzuhalten\, finden vermehrt militaristische und rassistische Narrative Verbreitung\, die ein nationales „Wir“ der „Freiheitsliebenden“ gegen vermeintliche Bedrohungen von außen konstruieren. Denselben Zweck erfüllt die Mär von der sozialen Sicherheit\, die durch Verzicht und Leistungsbereitschaft zu erlangen sei. \nDer begründete Widerspruch und die humanistische Kritik jener neoliberalen Weltunordnung\, die die Menschheit in ihre akute\, fundamentale Entwicklungskrise geführt hat\, sind jedoch mindestens genauso tradiert wie diese selbst. \nEine besonders erkenntnisbildende\, kulturkritische Konkretion bildet der 1978 von Christian de Chalonge veröffentliche Film „Das Geld der Anderen“. \nDie mit großartigen Schauspieler:innen inszenierte Satire wirft ein grelles Licht hinter die Fassaden des Bankenwesens\, das aufgrund seiner dominanten soziokulturellen und ideologischen Stellung im Neoliberalismus als Sinnbild für die gesellschaftlichen Entwicklungsdynamiken insgesamt taugt. \nSchon die Eingangsszene thematisiert den omnipräsenten Widerspruch zwischen Schein und Sein in einer Gesellschaft\, die auf dem Konkurrenzprinzip basiert. Henri Rainier\, der jüngst entlassene Prokurist einer Pariser Geschäftsbank\, sucht eine neue Anstellung. Dafür muss er sich gegen zahllose Mitbewerber in einem kafkaesken Auswahlverfahren behaupten. Die feindselige Atmosphäre ist durch oberflächliche Freundlichkeit nur schlecht kaschiert. Mit seiner systemgläubigen Naivität kommt er allerdings nicht weit. Sein ehemaliger Arbeitgeber hat ihn in windige Investmentspekulationsgeschäfte verwickelt\, für die Rainier\, nachdem sie aufgeflogen sind\, als Bauernopfer beseitigt wurde. Um seine Reputation und den bedrohten Familienfrieden wiederherzustellen\, beginnt er\, seine bisherigen Glaubenssätze in Frage zu stellen und gegen die Bank selbst vorzugehen. Auf diesem argen Weg der Erkenntnis dringt er nicht nur bedrohlich tief in die schmutzigen Geheimnisse der nach außen hin um den Eindruck unzweifelhafter Redlichkeit und Vertrauenswürdigkeit bemühten Parallelwelt der Hochfinanz vor. Er gewinnt auch zunehmend Mitstreiter:innen unter den gewerkschaftsnahen „einfachen“ Angestellten der Bank und bringt mit seiner wachsenden Renitenz ein ganzes System ins Wanken. \nDie ästhetisch äußerst feinsinnig ausgestaltete\, spannungsreiche Filmerzählung entfaltet dabei eine doppelte Aufklärungswirkung von eminenter Aktualität: Sie macht anschaulich begreifbar\, dass eine Weltordnung\, die auf der Fetischisierung des Tauschwerts\, auf Ausbeutung\, Konkurrenz und Entfremdung beruht\, ebenso auf tönernen Füßen steht wie die Existenz derjenigen\, die sich ihrer Aufrechterhaltung verschrieben haben. Ihre quasi-natürlich erscheinende Macht existiert nur\, insoweit an sie geglaubt wird. Zugleich wird dabei besonders erkennbar\, inwiefern die Infragestellung dieser Schein-Natürlichkeiten bzw. das solidarisch-oppositionelle Aufbegehren für Wahrhaftigkeit\, soziale Gerechtigkeit und eine humane Entwicklung der Gesellschaft einen befreienden Akt der Vermenschlichung darstellt\, der bis dahin ungeahnte Möglichkeiten einer sinnvollen\, perspektivreichen\, erfreulichen und verallgemeinerungswürdigen Entfaltung eröffnet. \nEin heiteres\, lehrreiches\, persönliches Paradigma für das akute Gelingen der globalen Gattungsverwirklichung. Der Mensch hat eine nicht zu unterschätzende Gabe: Er kann aus Fehlern lernen. \nDarum: International solidarisch – Schluss mit Austerität! \n„Viel Klagen hör ich oft erheben\nVom Hochmut\, den der Große übt.\nDer Großen Hochmut wird sich geben\,\nWenn unsre Kriecherei sich gibt.“\nGottfried August Bürger\, „Mittel gegen den Hochmut der Großen“\, 1787. \nDen Flyer findet ihr hier auch als [pdf] zum Download. 
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SUMMARY:Meuterei lohnt sich –  Brot\, Frieden\, Würde erkämpfen!
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Peter Mertens\,  \nGeneralsekretär der Partei der Arbeit Belgiens (PvdA/PTB)  \nam 28. Mai 2025\, 18 Uhr\, HWP-Hörsaal\, Von-Melle-Park 9  \n„Die Krise besteht gerade in der Tatsache\, dass das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann: in diesem Interregnum kommt es zu den unterschiedlichsten Krankheitserscheinungen.“  \nAntonio Gramsci\, „Gefängnishefte“\, H3\, §34\, 1932-35 \nMeuterei 1918 in Wilhelmshaven – Aufstand der Matrosen und Heizer\nDie Welt ist einem fundamentalen Umbruch begriffen. Die politische\, sozio-ökonomische und kulturell-hegemoniale Vorrangstellung des neoliberalen Gesellschaftsmodells westlicher Prägung erodiert. \nDie vielgepriesene freie Marktwirtschaft hat hinlänglich bewiesen\, dass sie außer Stande ist\, auch nur ein einziges der global drängenden Menschheitsprobleme – Krieg/Frieden\, soziale Ungleichheit\, demokratische Teilhabe und gerechte Verteilung des Reichtums\, nachhaltiges Wachstum\, Beendigung von Klima- und Umweltzerstörung\, Hunger\, Elend und Epidemien – zu lösen.\nDas neue Selbstbewusstsein des Globalen Südens und die wachsende Kooperation der BRICS-Staaten fordern die alte Weltunordnung ebenso heraus wie die sich verschärfenden Kämpfe für eine sozial gerechte und menschenwürdige Gesellschaftsentwicklung in den Industrienationen selbst.\nDie Profiteure und ideologischen Verfechter der bestehenden Ordnung wissen sich angesichts ihrer fundamentalen Krise nicht anders zu helfen\, als durch eine militarisierte Zuspitzung der Konkurrenz nach Innen und nach Außen zu versuchen\, den Status Quo zu verteidigen – unter steter Zuhilfenahme extrem rechter\, demagogischer Kräfte.\nDagegen steht eine umfassend humane\, zivile und kooperative Krisenlösung umso zwingender auf der globalen gesellschaftlichen Tagesordnung. Für deren engagierte Verwirklichung bedarf es jedoch eines kämpferisch-qualifizierten\, solidarisch-assoziierten Subjekts. \nPeter Mertens\, seit 2008 Generalsekretär der Partei der Arbeit Belgiens (PvdA/PTB)\, diskutiert in seinem kürzlich erschienen Buch genau diese Herausforderungen im globalen Kampf für tatsächlich menschenwürdige Verhältnisse unter dem Motto „Meuterei!“. Er reflektiert darin die aktuellen wie auch historischen Voraussetzungen für gelingende soziale Aufstände und Umwälzungsprozesse und geht dabei der Frage nach\, wie die Vielen\, die die Gesellschaft durch ihre Arbeit und ihr Engagement tagtäglich am Laufen halten und weiterentwickeln\, dazu kommen\, auch das Steuerrad zu übernehmen. Er greift in diesem Zusammenhang auch den reichhaltigen kulturellen Fundus tradierter Erfahrungen aus diesen Auseinandersetzungen auf. Wir erinnern: Die Meuterei der Matrosen in Kiel und Hamburg 1918 war der Anfang des Endes vom Ersten Weltkrieg und der Auftakt zur Novemberrevolution in Deutschland mit ihren weitreichenden sozialen\, zivilen und demokratischen Fortschritten. \nDeswegen wollen wir mit Peter Mertens folgende Fragen diskutieren:\nWie lässt sich die aktuelle\, tiefe Krise des neoliberalen Kapitalismus verstehen und deuten?\nWorauf können wir unsere Zuversicht stützen\, für die Hervorbringung einer sozialen und zivilen Zeitenwende?  Welche Einsichten und Ambitionen sind für die Herausbildung einer international solidarisch kämpfenden Arbeiterbewegung entscheidend zu entwickeln?\nWie kann die Durchsetzung eines sozial-transformatorischen Richtungswechsels in Europa gelingen?\nWelche Bedeutung kommt dabei den fortschrittlich orientierten Kräften in Belgien und der BRD zu? \n„Wer seine Lage erkannt hat\, wie soll der aufzuhalten sein?“ \nBertolt Brecht\, „Lob der Dialektik“\, 1934 \nDen Flyer findet ihr hier auch als [pdf zum Download. \nHere you get the flyer in english.
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