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SUMMARY:Filmseminar: Die Würde der Ärmsten
DESCRIPTION:(Spielfilm | Regie: Fernando Solanas | ARG 2005 | 116 Min. | OmU) \n  \n\nDie Freiheit\, wie sie heutzutage allerorten verteidigt werden soll\, ist tödlich. Jenseits aller propagandistischen Beschönigungen bedeutet sie: ungehemmte Kapitalbegünstigung\, Abbau von Sozialstaatlichkeit\, privatisierte Daseinsbewältigung\, sprich: ungezügelte Konkurrenz bis hin zum Krieg. Die Bevölkerungen des lateinamerikanischen Kontinents können davon ein schauerliches Lied singen. Die „westlichen Werte“ neoliberaler Prägung wurden ihnen während der 1970er- und 80er-Jahre zunächst in Form von Militärdiktaturen und später durch die Schuldenregimes des Internationalen Währungsfonds (IWF) unter demokratischen Vorzeichen solange verabreicht\, bis um die Jahrtausendwende die übergroße Mehrzahl nachhaltig zu spüren bekam\, dass man von wohlfeilen Worthülsen schlicht nicht leben kann. Es begann eine Phase wegweisender sozialer Kämpfe und Umwälzungen\, die – heute erneut relevant – für alle Welt nachdrücklich belegen\, dass Liberalismus und Autoritarismus einander bedingen und solidarische Emanzipation die notwendige\, humane Alternative zu beidem darstellt. \nBesonders eindrücklich und lehrreich dokumentiert sind diese Kämpfe in dem Film „Die Würde der Ärmsten“ des argentinischen Regisseurs Fernando Solanas. \nNachdem die Reichtümer des Landes in Folge zahlloser Privatisierungen an ausländische Gläubiger verhökert worden waren und diese in der Finanzkrise (2000) durch Kapitalflucht das Land in die Zahlungsunfähigkeit stürzten\, begann sich ein Großteil der so der Massenverelendung anheimgestellten Bevölkerung in einem bis dahin ungeahnten Ausmaß neu zu organisieren im solidarischen Kampf um das Überleben und die Rückgewinnung von Würde\, Souveränität und gesellschaftlicher Gestaltungsmacht. \nLangezeitarbeitslose schlossen sich zusammen und besetzten die großen Handelsstraßen des Landes\, um für das Recht auf Arbeit zu kämpfen. Prekarisierte und marginalisierte Bewohner:innen der Slums von Buenos Aires organisierten Volksküchen und Nachbarschaftshilfen\, um gemeinsam Perspektiven aus dem niederschlagenden Elend zu schaffen. Krankenschwestern bestreikten gemeinsam mit Patient:innen die öffentlichen Krankenhäuser\, um deren Mittelstreichungen rückgängig zu machen und organisierten spendenbasierte Selbsthilfe-Apotheken auf der Straße. Kleinbäuerinnen begannen\, in konzertierten Aktionen durchs ganze Land zu ziehen und die planmäßigen Zwangsversteigerungen ihres Ackerlandes an große Geschäftsbanken zu stoppen. Entlassene Arbeiter:innen besetzten ihre aus Profitgründen stillgelegten Fabriken und brachten sie in Eigenregie wieder zur Produktion. Verarmte Angestellte\, Kleingewerbetreibende\, Intellektuelle und Künstler:innen unterstützten die Protestierenden mit Lebensmitteln und Infrastruktur. Gewerkschafter:innen mit langjähriger Kampferfahrung schufen organisatorische Zusammenhänge und qualifikatorische Substanz für politische Stadtteilversammlungen und die Herausbildung der notwendigen Solidarität in der Auseinandersetzung mit einer zunehmend gewalttätig auftretenden Staatsmacht. \nUnter der millionenfach proklamierten Parole „Piquete y cacerola – la lucha es una sola“ (Straßenblockade und Kochtopfrasseln – der Kampf ist ein und derselbe) kulminierte die soziale Erhebung der verschiedentlichst Degradierten im Dezember 2001 im Sturz der Regierung De La Rúa – es wurde die vorerst letzte\, die es wagte\, die Krisenlasten zugunsten der Profite ihrer internationalen Gläubiger auf die Bevölkerung abzuwälzen. So ebnete die Bewegung den Weg für weitreichende soziale Reformen\, eine teilweise Rückverstaatlichung öffentlicher Güter und vor allem für ein neues\, kämpferisches Selbstbewusstsein derjenigen\, die nichts zu verkaufen haben als ihre Ware Arbeitskraft. \nDer Film porträtiert äußerst bewegend und lebensnah einzelne\, beispielgebende Protagonist:innen jenes tiefgreifenden gesellschaftlichen Umwälzungsprozesses. Er zeigt insofern nachhaltig aktuell\, welch grundlegend zivilisatorisches Befreiungspotenzial darin liegt\, wenn jene\, die im allgemeinen Marktgebrüll zum Verstummen gebracht sein sollen\, konzertiert ihre Stimme erheben. \nEin filmischer Weckruf an die Verdammten dieser Erde. Solidarische Entfaltung kennt keine Grenzen. Alles zu werden\, strömt zuhauf. \nBrot\, Frieden\, Würde – jetzt! International solidarisch: Schluss mit Austerität. \n  \n„Hungernder\, wer wird dich speisen?\nWillst du dir ein Brot abschneiden\nKomm zu uns\, die Hunger leiden\nLaß uns dir die Wege weisen:\nHungernde werden dich speisen. \nKeiner oder alle. Alles oder nichts.“ \nBertolt Brecht\, „Keiner oder Alle“\, Svendborger Gedichte\, 1939. \n\nDen Flyer findet ihr hier als pdf.
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SUMMARY:Filmseminar: Little Big Man
DESCRIPTION:(Spielfilm | Regie: Arthur Penn | USA 1970 | 147 Min. | deu) \n\nDie US-Präsidentschaftswahlen werfen ihre Schatten voraus. Sie finden statt im Kontext der globalen Kontroverse um die weitere Zivilisationsentwicklung. Die jahrzehntelang politisch-militärisch abgesicherte Vorrangstellung transatlantischer Wirtschaftsinteressen in der Welt ist fundamental in Frage gestellt. Auch in den Gesellschaften des globalen Nordens selbst formieren sich zunehmend Kräfte für eine sozial gerechtere Verteilung des Reichtums und eine strikt zivile\, kulturell aufgeklärte\, demokratisch kooperative sowie ökologisch nachhaltige Transformation der Weltgemeinschaft. Das hält die hiesigen Profiteure der Ungleichheit bislang nicht davon ab\, ihre „Freiheiten“ mit gesteigerter Repression nach Innen und militärischer Konfrontation nach Außen verteidigen zu wollen. Mit nahezu schlafwandlerischer Arroganz wird dabei das westliche Wohlstandsmodell als Nonplusultra der Menschheitsentwicklung dargestellt\, um tatsächliche zivilisatorische Errungenschaften wie das Völkerrecht\, die universellen Grund- und Menschenrechte\, das Friedensgebot in den internationalen Beziehungen oder auch elementare Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit mit Füßen zu treten. \nIn einer vergleichbaren gesellschaftlichen Situation entwickelte US-Regisseur Arthur Penn eine geradezu wegweisende Kritik dieser Doppelmoral mit seiner epochalen Filmsatire „Little Big Man“. Entstanden 1970 zur Hochphase der US-Militärinvasion in Vietnam kontrastiert er darin die gewaltvolle Geschichte der Vereinigten Staaten mit ihrer selbsterklärten\, weltweiten Führungsrolle in Sachen „Fortschritt\, Freiheit und Demokratie“. \nDen historischen Hintergrund des fiktionalisierten Geschehens bilden die sog. „Indianerkriege“ des 19. Jahrhunderts. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Jack Crabb\, der als kleiner Junge nach einem Überfall auf den Planwagen seiner Siedlerfamilie in die Hände eines Cheyenne-Stammes gerät. Da der Stammesälteste ihn adoptiert\, wächst Jack wohlumsorgt unter den sich als „Menschenwesen“ Bezeichnenden auf. Er lernt ihre Sprache\, Gebräuche und ihre Philosophie\, die von tiefer Egalität und der Wertschätzung für das Leben\, die Umwelt und die Mitmenschen geprägt ist. Als sein Stamm jedoch von der US-Armee angegriffen wird\, bleibt ihm nur übrig\, sich als Weißer zu erkennen zu geben. Er wird in die Obhut eines puritanischen Pfarrersehepaars übergeben und lernt so auch\, was es bei den „Bleichgesichtern“ bedeutet\,  „wohlumsorgt“ aufzuwachsen. Auf seinem Weg durch die Welt der „überlegenen Rasse“ folgt eine Desillusionierung der Nächsten. Von der lüsternen Pfarrersfrau flieht Crabb zum windigen Quacksalber Merriweather\, verdingt sich zwischenzeitlich als Revolverheld auf eigene Faust und lässt sich als biederer Geschäftsmann nieder\, nur um nach einem Bankrott sein Glück in einem Siedlertreck nach Westen zu suchen. So gerät er an den Armeegeneral Custer\, der einen gnadenlosen Vernichtungsfeldzug gegen die ohnehin schon eines Großteils ihres Landes beraubte Ureinwohnerschaft führt. \nAngewidert von der geistig-kulturellen Verkommenheit seiner Landsleute schließt sich Crabb erneut den Cheyenne an und kämpft schließlich mit dem vereinigten „Indianerheer“ gegen die weißen Okkupanten. \nDie ungemein klug und humorvoll inszenierte Filmerzählung vollbringt in ihrem Charakter als satirische Parabel gleich eine doppelte Aufklärungswirkung: sie trifft die imperialistische Selbstgefälligkeit des „freien Westens“ in ihrem Wesenskern\, indem sie ihm vor Augen führt\, dass ökonomisch-militärische Dominanz unweigerlich mit soziokulturellem\, moralischem und intellektuellem Verfall einhergeht. Zugleich ist mit der Darstellung der in diesen Belangen „entwickelteren“ Stammesgesellschaft die Frage aufgerufen\, inwiefern deren „Werte“ – übertragen auf das heutige Niveau der Vergesellschaftung – nicht tatsächlich relevante und notwendig zu verwirklichende Maßstäbe für die globale Zivilisationsentwicklung bilden? \nEin gemeinschaftliches Leben frei von Gewalt und materieller Bedrängnis\, in sozialer Gleichheit und solidarischer Entfaltung ist global längst möglich zu realisieren. Darin besteht die spezifisch persönliche\, gesellschaftliche und gattungsgeschichtliche Verwirklichung des Menschseins auf Höhe der Zeit. Diese Bedeutung geht über Wahlen weit hinaus. \nInsofern: Brot\, Frieden\, Würde – jetzt! International solidarisch: Schluss mit Austerität. \n„Ein Volk\, das andere unterdrückt\, kann sich nicht selbst emanzipieren. Die Macht\, deren es zur Unterdrückung der andern bedarf\, wendet sich schließlich immer gegen es selbst.“ Friedrich Engels\, „Flüchtlingsliteratur“\, 1874. \nDen Flyer findet ihr hier als pdf zum download.
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SUMMARY:Stadtgemeinschaft oder privater Investor – Wem gehört der Hamburger Hafen?
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung: \nDiskussionsveranstaltung der Kampagne „International solidarisch: Schluss mit Austerität“ mit Markus Schreiber (hafenpolitischer Sprecher SPD-Bürgerschaftsfraktion) und Malte Klingforth (Fachvorstand Maritime Wirtschaft ver.di Hamburg). \nDonnerstag\, 29. August 2024\, 16 Uhr\nUniversität Hamburg\, Hauptgebäude\, Hörsaal ESA A\n(Edmund-Siemers-Allee 1\, Kuppelgebäude gegenüber Bahnhof Dammtor) \n\nDer Hafen bildet seit jeher das wirtschaftliche und soziale Rückgrat der Freien und Hansestadt Hamburg. Über 800 Jahre Arbeit haben ihn zu einem gewichtigen Knotenpunkt im internationalen Welthandel gemacht und das städtische Gemeinwesen prosperieren lassen. \nNun will der rot-grüne Senat diese Lebensader\, die mit ihren Einnahmen große Teile der öffentlichen Infrastruktur und sozialen Daseinsvorsorge der Stadt finanziert\, in einem Hau-Ruck-Verfahren teilprivatisieren. 49\,9% der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) samt ihrer Tochterunternehmen sowie umfänglichste Kontrollbefugnisse sollen weit unter Wert an die schweizerische Groß-Reederei MSC übergehen. Dieser Ausverkauf ist in der gesamten Stadt zu Recht hoch umstritten. \nDer Senat begründet seine Pläne wesentlich damit\, dass es aufgrund der gewachsenen Reederei-Macht keine Alternative zum Verkauf gäbe und die Stadt angesichts der internationalen Konkurrenz besser daran tue\, einen solchen Großkonzern ins Boot zu holen. \nAlle geschichtliche Erfahrung weltweit – mit Krankenhäusern\, Energieversorgung\, ÖPNV oder ähnlichem – hingegen zeigt: Privatisierungen der öffentlichen Infrastruktur führen immer zur Stärkung privater Monopolmacht\, belasten nachhaltig die Staatskassen\, führen nicht zur Belebung der Konjunktur und gehen immer zulasten der Beschäftigten wie der Gesamtbevölkerung. \nHafen-Belegschaft\, Gewerkschaften und engagierte Zivilgesellschaft streiten daher für eine gegenteilige Entwicklung: für die vollständige Rekommunalisierung des Hafens und seine soziale und ökologisch nachhaltige Gestaltung im Rahmen einer internationalen Kooperationsstrategie der Seehäfen. Dazu gehören umfassende staatliche Investitionen in die öffentliche Infrastruktur\, der Ausbau betrieblicher Mitbestimmung zur demokratisierten Planung und Gestaltung\, höhere Löhne und Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich sowie die Förderung ziviler Konfliktlösung im internationalen Kontext als verfassungsmäßigem Auftrag der Hansestadt Hamburg. \nDie Auseinandersetzung um die Entwicklung des Hafens ist also beispielgebend für die weitere Entwicklung der Gesellschaft insgesamt: freie Hand für die weitere Profitmehrung einiger Weniger auf Kosten der Vielen oder Paradigmenwechsel hin zur solidarischen Gestaltung des Gemeinwesens durch die große Mehrzahl für die große Mehrzahl? \nWir wollen daher diskutieren: Welche volkswirtschaftlichen Überlegungen liegen der aktuellen Haushalts- und Hafenpolitik des Hamburgischen Senats und andererseits der Gewerkschaften zugrunde? Wie sieht eine realistische Strategie für die allgemeinwohlorientierte Entwicklung des Hafens tatsächlich aus? Ist es akut sinnvoll und möglich\, in den Ausbau öffentlichen Eigentums zu investieren und was ist dafür erforderlich? Wie lässt sich eine Perspektive für den vollständigen Rückkauf der HHLA und der bedarfsgemäßen Finanzierung aller öffentlichen Bereiche verwirklichen? \nDiese und weitere Fragen wollen wir diskutieren mit Markus Schreiber (hafenpolitischer Sprecher SPD-Bürgerschaftsfraktion) und Malte Klingforth (Fachvorstand Maritime Wirtschaft ver.di Hamburg). \nDonnerstag\, 29. August 2024\, 16 Uhr\nUniversität Hamburg\, Hauptgebäude\, Hörsaal ESA A\n(Edmund-Siemers-Allee 1\, Kuppelgebäude gegenüber Bahnhof Dammtor) \n  \nDen Flyer findet ihr hier als [pdf] zum Download.\n… sowie auch das Mobilisierungs-Video hier!
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SUMMARY:Demonstration am 31.08.2024\, 14 Uhr\, Landungsbrücken
DESCRIPTION:Hamburger Hafen in öffentliche Hand – \nAufruf aus Studierendenschaften und Wissenschaft Hamburgs\n  \nWir rufen alle Hochschulmitglieder Hamburgs auf\, sich am Kampf gegen den gefährlichen und falschen Verkauf und für die vollständige Rekommunalisierung des Hamburger Hafens zu beteiligen. Der rot-grüne Senat plant die Teilprivatisierung der städtischen Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) an die Schweizer Großreederei MSC. Der Protest dagegen aus Gewerkschaften\, Hafenbelegschaft und Zivilgesellschaft wächst. Dadurch wurde der Verkaufsprozess bereits verzögert und Einiges in Bewegung gebracht. Nun soll die Bürgerschaft in der Sitzung am 04.09.24 den Deal besiegeln. Doch: Der Hafen gehört in öffentliche Hand – nur so können wir die gescheiterte neoliberale Politik überwinden und die anstehende soziale\, ökologische und zivile Wende durchsetzen. \nÖffentlich ist besser als privat!        \nDer Kampf um den Hamburger Hafen in öffentlicher Hand ist ein Kampf um die gemeinsame Gestaltung des Gemeinwesens durch die Mehrheit für die Mehrheit. Wir wissen aus den Hochschulen: eine ausgebaute öffentliche Finanzierung und demokratische Kultur begünstigen das Arbeiten zum Allgemeinwohl. Unterfinanzierung und private Interessen\, bspw. in der Wissenschaft durch Drittmittel oder Patente\, schränken das Wirken an Lösungen für die globalen Herausforderungen erheblich ein. Denn Privatisierungen stärken nur private Monopolmacht und deren Profitorientierung. Dagegen ist genug Geld durch Streichung der Schuldenbremse\, Einführung von Vermögenssteuer und Abrüstung vorhanden. Wir streiten deswegen für den Ausbau des Öffentlichen – in Wissenschaft\, Hafen und überall! \nKooperation ist besser als Konkurrenz!\nDer Hafen in öffentlicher Hand fördert die Zusammenarbeit\, auch mit den Hochschulen. Die Beschäftigen in Hafen und Hochschulen sind die besten Experten\, damit die technologische und ökonomische Entwicklung im Hafen sozial\, zivil und nachhaltig gestaltet wird. Die Verschärfung der Konkurrenz und der Ausbau der Macht weniger Großkonzerne hat in den zurückliegenden Jahren die Interessen der Bevölkerung untergraben. Damit machen wir Schluss: in engagierter Zusammenarbeit entwickeln wir solidarische Perspektiven für Hafen und Stadt! So realisieren wir das grundgesetzlich verankerte Sozialstaatsgebot (Art. 20) in Kombination mit der Kontroll- und Sozialisierungsmöglichkeit von Unternehmen (Art. 14 und 15)\, dem Recht auf gewerkschaftliche Vereinigung       (Art. 9) und der Wissenschaftsfreiheit (Art. 5) – zur gemeinsamen Entwicklung! \nSolidarität!\nEs braucht massive Lohnerhöhungen\, Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich sowie Ausbau der Mitbestimmung\, um die Arbeit prinzipiell human\, demokratisch und sinnvoll zu organisieren. Aus den Hochschulen und Studierendenschaften kämpfen wir für bessere soziale Bedingungen\, mit Lohnerhöhungen und BAföG für alle. Wir sind solidarisch mit den KollegInnen im Hamburger Hafen im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen statt dem Deal mit der Reederei MSC. Nur zusammen wirken wir für die anstehende und nötige soziale Wende – damit der gesellschaftliche Reichtum auch denen zugutekommt\, die ihn schaffen. \nFrieden!\nDer Hamburger Hafen spielt eine zentrale Rolle im globalen Handel und ist ein bedeutender Knotenpunkt zwischen Europa und der Welt. Mit der Verwaltung und Entwicklung des Hafens in öffentlicher Hand und dem damit verbundenen öffentlichen Interesse sind dem Ausbau des Gemeinwohls gute und wichtige Grundlagen gelegt. Die Privatisierung führt zu erhöhter Intransparenz\, was Lieferungen von Waffen und Waren aus Kinder- oder Sklavenarbeit verschleiert und ein Eingreifen der Öffentlichkeit erschwert. Darüber hinaus tragen Konzerne wie MSC durch Lohndumping und Prekarisierung der Arbeitsbedingungen zur Verschärfung globaler Krisen bei\, um ihre Profitmaximierung und Monopolposition zu festigen. Internationale kritische Infrastrukturen sollten Bevölkerungen aller Länder solidarisch verbinden\, nicht aber in Konkurrenz zueinander bringen.    \n\nWir rufen auf: Beteiligt Euch an der Demonstration „Unser Hafen – nicht Eurer Casino“ am 31.08.2024\, um 14 Uhr\, von Landungsbrücken. Und kommt zur Aktionswoche ab dem 24.08.2024 mit Diskussionen und Film-Veranstaltungen:  www.notruf-040.de \nDen Flyer findet ihr hier als [pdf] zum download. \n \n \n 
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