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DESCRIPTION:(Doku | Regie: Y. Avgeropoulos | FR/GR 2017 | 59 Min. | OmU) \n\nDie Europäische Union ist – insbesondere in jüngster Vergangenheit – nicht gerade für ihre bevölkerungsfreundliche Politik bekannt\, was es rechtspopulistischen bis faschistischen Parteien in fast allen Ländern leicht machte\, ihre menschenfeindliche Programmatik hinter national getünchter EU-Kritik zu verbergen und große Zustimmung wie Wahlerfolge zu ernten. Unter maßgeblichem Einfluss bundesdeutsch-neoliberaler und politisch-konservativer Dominanz wurden die EU-Institutionen zu den Taktgebern einer kontinentalen Sozialkürzungs- und Privatisierungspolitik\, mit der die Folgen der Krise auf die Bevölkerungen abgewälzt und die Banken als Verursacher verschont werden sollten.\nWesentlicher Kern dieser Agenda ist das Austeritätsdiktat\, mit dem die Umverteilung von Unten nach Oben festgeschrieben und in den Ländern der europäischen Peripherie gegen sozial-progressive Krisenbeantwortungen durchgesetzt werden sollte.\nNirgends wird diese konzernhörige Politik so deutlich\, wie am Beispiel der Wasserversorgung.\n2010 erklärten die Vereinten Nationen den Zugang zu sauberem Trinkwasser zum Menschenrecht. Jahrelange Erfahrungen mit privatisierter Wasserversorgung in Frankreich und Deutschland zeigten\, dass infolge solcher Maßnahmen immer die Preise für die Verbraucher explodierten\, die versprochenen Staatseinnahmen ausblieben\, die Effizienz der Versorgung sogar sank und am Ende der Staat sogar Schulden machte\, weil er den privaten Wasserkonzernen beim Verkauf Gewinngarantien gab\, die diese vor geheimen Schiedsgerichten einklagen konnten. Deshalb erfolgten auf Druck der Bevölkerungen seit 2000 in 37 Ländern mehr als 235 Rekommunalisierungen von Wasserbetrieben\, darunter in Paris und Berlin.\nDennoch drängte die EU-Kommission bei jeder Hilfskredit-Verhandlung mit Ländern wie Griechenland\, Portugal\, Irland und sogar Italien\, wo bereits mit einem durch 98% der Abstimmenden angenommenen Referendum ausdrücklich gesetzlich das Gegenteil beschlossen wurde\, auf die Privatisierung lokaler Wasserversorger. Eindeutiger kann kapitaldevote Demokratiefeindlichkeit kaum aussehen. Die Nutznießer sollten hier vor allem die französischen Wasser-Riesen Veolia und Suez sein.\nDer aufklärerische Dokumentar-Film des Griechen Yannis Avgeropoulos beleuchtet jedoch auch die andere Seite im „europäischen Krieg um das Wasser“. Mit der wachsenden Prekarität der Lebensbedingungen formiert sich auch massenhaft der Widerstand gegen die skrupellose Geschäftemacherei – in Thessaloniki\, Athen\, Barcelos\, Pacos de Ferreira\, Lissabon\, Dublin und Cork werden diese Kämpfe für ein Ende der Troika-Diktate\, für eine sozialer Wirtschaftspolitik und ein besseres Leben dokumentiert. Linke Parteien\, Gewerkschaften und sozial engagierte Bürger*innen gelingt es im Verbund und auf unterschiedlichste Weise\, Fortschritte in der Wiedererlangung der Würde\, der kollektiven Kontrolle über ein elementares Gut der Grundversorgung und der Verwirklichung der Menschenrechte zu erzielen. \nDer Ausblick ist eindeutig: ein menschenfreundliches\, soziales und solidarisches Europa kann es nur als Ergebnis gemeinsamer Kämpfe und Bewegungen geben.\nDafür kommt es ebenso entscheidend auf ein Ende der deutschen Austeritätsdogmatik an. Lernen wir von den Iren und machen hier den Beginn: Schuldenbremse streichen! \n„In Erwägung\, es gibt zuviel Kohlen\,\nwährend es uns ohne Kohlen friert\nhaben wir beschlossen\, sie uns jetzt zu holen\nin Erwägung\, daß es uns dann warm sein wird.“\nBertolt Brecht\, „Resolution der Kommunarden“\, 1934. \nHier findet ihr den Flyer auch als pdf.
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SUMMARY:Anti-Austerity-Aktiventreffen
DESCRIPTION:Alle zwei Wochen findet\, im Wechsel zur Kinoreihe gegen Austerität\, dass Aktiventreffen der Kampagne gegen die Schuldenbremse im Syntagma statt. Ihr seid herzlich eingeladen!
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SUMMARY:Das weiße Band
DESCRIPTION:(Spielfilm | Regie: M. Haneke | A/D 2009 | 145 Min. | deu) \n\nWer genauer erfassen möchte\, warum die Bundesrepublik – trotz aller nachgewiesenen ökonomischen Unsinnigkeit\, menschlichen Verheerung\, massivster internationaler Kritik und erkennbaren Schädigung der mindestens innereuropäischen\, zwischenstaatlichen Beziehungen – als letzte verbliebene Regierung bis heute noch am fatalen\, austeritätspolitischen Kürzungsdiktat und dem Fetisch des ausgeglichenen Haushalts festhält\, muss diesen Film sehen!  \nDie geistige Begrenztheit des provinziellen Biedersinns\, die Schuldkomplex-beladene Lebens- und Genussfeindlichkeit eines tief autoritären\, doppelmoralischen Protestantismus\, die lang tradierte Feudalherrschaft in Kleinstaaterei und die romantisch ins Innerliche unterdrückte und als grotesk selbstfeindschaftliche Gewalttätigkeit nach außen gewendete Großmannssucht\, garniert mit Misstrauen\, beklemmender Verschwiegenheit\, Denunziantentum und Sündenbock-Suche: gekennzeichnet ist damit nicht die Mentalität Wolfgang Schäubles\, sondern die Atmosphäre des wilhelminischen Imperialismus zur Jahrhundertwende in dem fiktiven norddeutschen Dorf Eichwald\, mit dem Michael Haneke filmisch hervorragend verdichtet alles einfängt\, was an der deutschen Geschichte ablehnenswert ist.  \nBaron\, Pfarrer\, Arzt und Gutsverwalter wachen als Dorfelite unter dem Deckmantel christlicher Sittenstrenge über die demütige Einhaltung des starren Willkürregiments\, in dem keiner seinen Platz in der Ausbeutungsordnung zu verlassen hat. Doch Prügelstrafe und die stets angeordnete Reinigung von »Sünde«\, »Selbstsucht«\, »Neid«\, »Unkeuschheit«\, »Lüge« und »Faulheit« fördern das untergründig schlummernde Böse nur erst Recht zu Tage. Eine Reihe von Grausamkeiten erschüttert das Dorfleben und fügt sich doch gespenstig in den alltäglichen Gang der Dinge ein\, der langsam aber sicher auf den ersten Weltkrieg zusteuert und die Kulmination im Faschismus bereits andeutet.  \nDie unerbittliche Schärfe der Darstellung des Ungeheuerlichen hinter den sittlichen Fassaden ist eine heilsame Aufforderung zur klaren Herausbildung der Alternative. Schon damals war die Menschheit reich genug\, um in Frieden\, allseitiger produktiver Wohlentwicklung\, sozialer Unbedrängtheit und internationaler Solidarität ihre Geschicke planvoll\, bewusst und menschenwürdig zu gestalten. Es bedurfte der grundlegenden gesellschaftlichen Umwälzung von 1918/19\, um dem überhaupt näher zu kommen. Das nicht verwirklichte Erbe dieser positiven Zäsur steht heute\, da der materielle Reichtum noch um ein Vielfaches größer ist\, erst Recht auf der gesellschaftlichen Tagesordnung. \nDafür sind alle geistigen\, sozialen\, politischen und kulturellen Ketten der Vergangenheit nachdrücklich zu sprengen. Schluss mit der Enge. Schluss mit Austerität. \nWir haben eine Welt zu gewinnen!  \n„Krieg den deutschen Zuständen! Allerdings! Sie stehn unter dem Niveau der Geschichte\, sie sind unter aller Kritik\, aber sie bleiben ein Gegenstand der Kritik\, wie der Verbrecher\, der unter dem Niveau der Humanität steht\, ein Gegenstand des Scharfrichters bleibt. Mit ihnen im Kampf ist die Kritik keine Leidenschaft des Kopfs\, sie ist der Kopf der Leidenschaft. Sie ist kein anatomisches Messer\, sie ist eine Waffe. Ihr Gegenstand ist ihr Feind\, den sie nicht widerlegen\, sondern vernichten will. Denn der Geist jener Zustände ist widerlegt.“\nKarl Marx\, „Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung“\, MEW Bd. 1\, 1844.\n \nHier findet ihr den Tyler als pdf.
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DESCRIPTION:Alle zwei Wochen findet\, im Wechsel zur Kinoreihe gegen Austerität\, dass Aktiventreffen der Kampagne gegen die Schuldenbremse im Syntagma statt. Ihr seid herzlich eingeladen!
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