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SUMMARY:Kuba - eine afrikanische Odyssee
DESCRIPTION:(Doku | Regie: Jihan El-Tahri | FR 2007 | 118 Min. | OmU) \n\nDie Kämpfe der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegungen Mitte des vergangenen Jahrhunderts sind eine wesentliche Vorbedingung für den weltweiten sozialen\, politischen und kulturellen Umbruch von 1968ff. gewesen. Ihre Geschichte ist die des Kampfes von David gegen Goliath. Sie erfährt eine ihrer ersten positiven Wendungen mit der Unabhängigkeit des Kongo 1960. Patrice Lumumba\, der erste Ministerpräsident des vom brutalen belgischen Kolonialregimes befreiten Landes\, begnügt sich jedoch nicht mit einer formalen Souveränität. Zur Beendigung des Elends von jahrhundertelanger Ausplünderung\, Unterdrückung und Entwürdigung gehört auch\, dass die Kongolesen über die Mittel verfügen sollen\, die ihnen ermöglichen\, ihre Geschicke künftig selbst zu lenken. Die Nationalisierung der immensen Reichtümer an Rohstoffen und Bodenschätzen (Uran\, Diamanten\, Kupfer\, Cobalt\,…) rufen mit den USA jedoch den neuen imperialen Hegemon auf den Plan. Unter anderem weil die Cobalt-Gewinnung aus dem Kongo hoch relevant für die kriegslüsterne Rüstungsindustrie der NATO-Staaten gegen die Sowjetunion ist\, wird Patrice Lumumba nach wenigen Monaten Amtszeit durch ein Komplott mit Hilfe der CIA kaltblütig ermordet. \nEine Welt der friedlichen\, solidarischen Entfaltung Aller und die Befreiung der in Ausbeutung gehaltenen überwiegenden Mehrheit der Menschheit kann – so wird auf grausame Weise deutlich – nicht ohne international vereinigte Bewegung gelingen. \nKein Land begreift diesen Zusammenhang schneller und gründlicher als Kuba. Der humanistische Internationalismus bildet das Wesen der revolutionären kubanischen Bevölkerung\, die sich selbst gerade erst von über 400 Jahren spanischem und später US-kolonialem Joch befreien konnte und umgehend mit Wirtschaftsblockaden\, Attentatsversuchen und militärischen Provokationen seitens der USA konfrontiert sah. Ein Jahr nach Gelingen der Revolution und noch mitten im erforderlichen grundlegenden Neu-Aufbau der eigenen Gesellschaft beschließt Kuba\, ein medizinisches Unterstützungsprogramm für Länder der sog. Dritten Welt aufzubauen und entsendet logistische Hilfe\, Militärberater und Kämpfer unter persönlicher Anleitung Che Guevara’s in den Kongo\, um die Befreiungsbewegung zu unterstützen. Die Mission im Kongo scheitert\, aber die solidarische Hilfe wird zum Programm. Über Jahrzehnte beteiligen sich kubanische Ärzte\, Ingenieure\, Lehrer und Militärs am Befreiungskampf afrikanischer Länder – von Guinea-Bissau über Äthiopien bis nach Angola. Mit ihrer massiven Hilfe gegen die kolonialen und neo-kolonialen Interventionsversuche tragen sie wesentlich zum Zusammenbruch der portugiesischen – als letzter formal verbliebener – Kolonialherrschaft und zur Nelkenrevolution 1974 sowie zur Unabhängigkeit Angolas 1975 bei. Ihre Unterstützung ist ebenso maßgeblich für die späte Unabhängigkeit Namibias 1991 und den Sieg über das Apartheid-Regime in Südafrika. \nDer 2007 von der ägyptischen Dokumentar-Regisseurin El-Tahri gedrehte Film beleuchtet dieses Engagement anhand von aufschlussreichen Interviews der – auf unterschiedlichsten Seiten – Beteiligten. Er zeigt\, wenngleich er sich selbst etwas im Militärischen verstrickt\, dass es letztlich keine unbezwingbaren Gegenkräfte im Wirken für die Emanzipation der Menschheit geben muss. Jeder Schritt in der Verwirklichung kollektiver Menschenwürde ist ein enormer Gewinn für die Welt. \nDie Würde der afrikanischen wie der globalen Bevölkerung ist heute nach wie vor und umso dringender zu realisieren. Das ist im Wesentlichen eine politische\, ökonomische\, soziale und kulturelle Angelegenheit Aller. Auch deshalb gilt: International solidarisch – Schluss mit Austerität. \n „Der Imperialismus\, ein Vampir\n>Das Vieh ist tot und bleibts und hört\, allein\nWeil es noch Blut säuft\, nicht auf\, tot zu sein.<“ \nPeter Hacks\, „Couplets“\, aus: „Jetztzeit“\, 1998. \nHier findet ihr den Flyer auch als pdf.
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SUMMARY:Anti-Austerity-Aktiventreffen
DESCRIPTION:Alle zwei Wochen findet\, im Wechsel zur Kinoreihe gegen Austerität\, dass Aktiventreffen der Kampagne gegen die Schuldenbremse im Syntagma statt. Ihr seid herzlich eingeladen!
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SUMMARY:Der Prozess
DESCRIPTION:(Spielfilm | Regie: O. Welles | FR/ITA/D 1962 | 118 Min. | deu) \n\n„Jemand musste Josef K. verleumdet haben\, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte\, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Mit diesem in die Literaturgeschichte eingegangenen\, paradigmatischen Satz beginnt Franz Kafka sein 1924 posthum veröffentlichtes\, entfremdungskritisches Roman-Meisterwerk. Die Geschichte Josef K.‘s\, der von einer anonymen Gerichtsbarkeit eines stets im unklaren gehaltenen Vergehens angeklagt wird und der sich – gegen die Willkür auflehnend und Beweise seiner Unschuld suchend – immer tiefer in die Mühlen eines Justizsystems verstrickt\, dessen scheinbar übermächtige Existenz er niemals in Frage zu stellen wagt\, ist eine überzeitlich hochaktuelle Beleuchtung des Wesens der spätbürgerlichen Gesellschaft\, der Funktion ihrer Herrschaftsinstanzen und der subjektiven Internalisierung ihrer Normanforderungen.  \nDie unerträglich erscheinende Ausweglosigkeit von K.‘s Bemühungen zeigt\, dass der erniedrigende\, konformitätsheischende Zweck drohender Schuldunterstellungen (neoliberal: „Eigenverantwortung“) gar nicht in der letztlichen Verurteilung des Einzelnen besteht\, sondern schon durch dessen Anerkennung der gegebenen Mächte als natürlichen bzw. notwendigen Unveränderbarkeiten erfüllt ist. Jede Alltagsbegebenheit – die Arbeit\, das Leben in der Pension\, der Familienbesuch\, der Besuch des Theaters\, Lieb- und Bekanntschaften – ist von diesem Bewährungsdruck durchsetzt.  \nDer Leser wird an jeder Stelle durch die Kenntlichmachung des Wesens hinter der Erscheinung in den Stand gesetzt\, laut „NEIN“ zu sagen\, die stets vorhandene Alternative zu erkennen und sie zu verwirklichen. Dieser hoch aufklärerische und emanzipatorische Impetus Kafkas ist von Orson Welles 1962 in unnachahmlicher Weise erfasst und – unterstützt von hervorragenden Schauspielern wie Anthony Perkins\, Jeanne Moreau\, Romy Schneider und Michael Lonsdale – in Szene gesetzt. \nKafka\, beruflich als Versicherungsangestellter in Prag mit dem Elend der Arbeiter konfrontiert und mit sozialistischen Kreisen sympathetisch verbunden\, schrieb vehement gegen die Unterwürfigkeit in der K.u.K.-Monarchie Österreich-Ungarns vor dem ersten Weltkrieg an. Schon damals war der Kapitalismus in das tiefgreifende Krisenstadium seiner überreifen Überwindbarkeit eingetreten – auch wenn die Revolutionen hierzulande zunächst misslangen. Orson Welles verarbeitet filmisch das erdrückende Restaurationsregime der McCarthy-Ära der Nachkriegs-USA. Sein Werk ist auch als Vorbereitung des Aufbruchs von 1968 zu verstehen. Aus heutiger Sicht ist insofern die subjektive wie gesellschaftliche Überwindung von jeglicher Form des kulturell vermittelten Alternativlosigkeits-Gebots\, zu dem die „Schuldenbremse“ zweifelsohne gehört\, von elementarer Bedeutung für das Erreichen eines höheren Zivilisationsniveaus ohne Konkurrenz\, Ausbeutung und Entfremdung\, für die Verwirklichung des uneingelösten Erbes der Geschichte und eine solidarische Menschwerdung der gesamten Gattung.  \nDer Film verweist darauf\, wie genussreich der Prozess dieser Erkenntnisbildung sein kann. Von Kafka heißt es\, dass er beim Lesen seiner Texte mitunter herzhaft gelacht haben soll. \nMachen wir Schluss mit der Austerität!  \n„»Nein«\, sagte der Geistliche\, »man muss nicht alles für wahr halten\, man muss es nur für notwendig halten.« »Trübselige Meinung«\, sagte K. »Die Lüge wird zur Weltordnung gemacht.«“\nFranz Kafka\, Kapitel „Im Dom“ in: „Der Process“\, 1924. \nHier findet ihr den Tyler auch als pdf.
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SUMMARY:Anti-Austerity-Aktiventreffen
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SUMMARY:Kundgebung: Eine friedliche und soziale Welt bauen
DESCRIPTION:– Nein zu NATO-Militarismus und sozialer Ungleichheit\n– Nein zum Matthiae-Mahl \n\nFreitag\, den 28.02.2020\nKundgebung von 16-17:30 Uhr\, am Heinrich-Heine-Denkmal\, Rathausmarkt\nProtestaktion bei Ankunft der Gäste ab 18:30 Uhr. Bitte bringt Töpfe und Kochlöffel mit. \nWir wollen euch einladen zu einer Kundgebung anlässlich des Matthiae-Mahls am 28.02. auf dem Rathausmarkt\, die gemeinsam mit Aktiven aus der sozialen Bewegung und der Friedensbewegung organisiert wird. \nDas Matthiae-Mahl ist ein traditionsreiches – oder besser\, aus der Feudalzeit stammendes – Festmahl das jährlich für die wirtschaftliche und politische Elite aus Hamburg und darüber hinaus veranstaltet wird. Dieses Jahr sind noch dazu NATO-Generalsekretär Stoltenberg und Außenminister Maas als Ehrengäste eingeladen – und das in Zeiten massiver Aufrüstung und militärischer Aggression seitens der NATO. Das Festmahl ist damit der konsequente Ausdruck einer Politik\, die nicht der Allgemeinheit\, sondern den Interessen Weniger dient. Während der aktuelle Bundeshaushalt die höchsten Militärausgaben seit Ende des Zweiten Weltkriegs vorsieht\, lebt in Hamburg ein Viertel aller Kinder in Armut. Während die soziale Ungleichheit bundes- und weltweit weiter ansteigt\, praktiziert die NATO mit dem Militärmanöver „Defender 2020“ die größte US-Truppenverlegung an die Grenze Russlands seit Ende des kalten Krieges. Die Bundesrepublik dient dabei als logistische Drehscheibe. Was wir bei der Kundgebung deutlich machen wollen ist: das alles ist nicht alternativlos! Eine friedliche und soziale Welt\, jenseits von Austerität und Krieg ist möglich! Von den 3\,1 Mrd. Euro\, mit denen sich die Bundeswehr vier neue Fregatten vom Typ F125 kauft\, könnte jeder Bundesbürger zweimal ins Theater gehen. \nIn diesem Sinne wollen wir an diesem Tag gegen das Matthiae-Mahl protestieren und uns unserer Bedeutung für das Erbauen einer friedlichen und sozialen Welt neu bewusst werden. Dafür hören wir Redebeiträge zur Frage von Frieden und sozialem Fortschritt u.a. aus der Friedenbewegung\, aus der Gewerkschaft und aus der Anti-Austeritätsbewegung. \nDie Kundgebung wird von 16.00 bis 17.30 am Heinrich-Heine Denkmal stattfinden. Danach wird es bei Ankunft der Gäste ab 18.30 Uhr eine lautstarke Protestaktion geben. Mehr Informationen findet ihr im Flyer anbei. \nDer Aufruf wird unterstützt von: Attac-Hamburg | FSR Soziale Arbeit & Bildung und Erziehung in der Kindheit HAW | Hamburger Forum | Hamburg Traut Sich Was | Referat für internationale Studierende – AStA Uni Hamburg | Gesellschaft der Gleichen | AStA HAW Hamburg | ver.di Hamburg Fachgruppe Sozial-\, Kinder- und Jugendhilfe Hamburg | International Solidarisch – Schluss mit Austerität | Aktionsberatung Defender 2020 AG Hamburg | Aktionsgruppe prekäre Arbeit und gegen Hartz IV | Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit \nEs sind alle herzlich eingeladen dazu zu kommen und anderen davon zu erzählen. Zum Weiterverbreiten auch gerne diese facebook-Veranstaltung verwenden: https://www.facebook.com/events/3017936918230672/ \nBis dahin! \nHier findet ihr den Flyer.
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