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SUMMARY:„Tu was\, Hamburg!“  Kinder- und Jugendhilfegipfel II 2025
DESCRIPTION:Freitag\, 4. April 2025\n  9 – 16 Uhr \nPatriotische Gesellschaft von 1765 Trostbrücke 6 \n20457 Hamburg \nAnmeldung bis 2.4.25 über:  https://www.patriotische-gesellschaft.de/ veranstaltungen www.tu-was-hamburg.de \n\n„Die gesellschaftliche Lage ist geprägt von einer dramatischen Zunahme sozialer Ungleichheit\, welche sich auch auf die Kinder‐ und Jugendhilfe auswirkt; die Budgets für Jugendhilfe\, Bildung und Soziales stehen unter dem Druck von Schuldenbremse und steigenden Ausgaben für das Militär. Die sozialpolitischen Aufgaben wachsen\, doch die Ressourcen fehlen. Nicht zuletzt eine gut ausgebaute und verlässlich finanzierte soziale Infrastruktur für Kinder\, Jugendliche und Familien ist jedoch essentiell für die Umsetzung der Kinderrechte und die Weiterentwicklung einer demokratischen Gesellschaft.“ So hatten wir als Netzwerk am 3.5.2024 zum Kinder- und Jugendhilfegipfel unter dem Motto „Tu was\, Hamburg!“ eingeladen und mit über 250 Personen über die aktuelle Lage und Handlungsmöglichkeiten für grundlegende Verbesserungen in den verschiedenen Feldern der Jugendhilfe diskutiert. In der verabschiedeten Resolution haben wir Forderungen an die Bundesregierung\, den Hamburger Senat und weitere politisch Verantwortliche sowie die Kolleg:innen in der Jugendhilfe und alle Hamburger:innen aufgestellt\, die hochaktuell geblieben sind\, wie: „Investitionen in den Sozialstaat statt für Militarisierung“\, die „Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums und die Bekämpfung von Kinderarmut und jugendlicher Wohnungslosigkeit“! Für eine neue Handlungslogik: Menschen statt Kennzahlen! „Keine versteckten oder direkten Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe“\, sondern mindestens eine Verdopplung des Etats für die Offene Kinder- und Jugendarbeit\, die Familienförderung und die Jugendsozialarbeit! Seitdem haben wir eine ganze Reihe von Veranstaltungen begleitet und selbst organisiert\, Forderungspapiere in Bezug auf den OKJA- und Kita-Bereich unterstützt\, den Familienausschuss besucht und eine öffentliche Anhörung gefordert\, neue Finanzierungsmodelle in der Jugendhilfe (wie Sozialgenossenschaften) diskutiert und mit einem Eckpunktepapier in Kooperation mit der Sozialbehörde konkrete Schritte zur Überwindung von Obdachlosigkeit junger Menschen angeschoben. Die politische Polarisierung nimmt gegenwärtig zu und die Frage\, in welche Richtung sich die Gesellschaft entwickelt\, steht verschärft zur Debatte. In dieser Lage kommt es auf das Handeln aller an\, die an einer demokratischen Entwicklung der Gesellschaft interessiert sind! Die Kinder- und Jugendhilfe hat laut § 1\, Abs. 3\, Satz 5 SGB VIII den Auftrag\, sich in andere Politikfelder zur Schaffung einer kinder- und familiengerechten Umwelt einzumischen. Diesen Auftrag wollen wir als Netzwerk weiter mit Leben füllen und gemeinsam Ansatzpunkte dafür in allen Feldern der Jugendhilfe ausmachen: in der Kita\, in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit\, in der Jugendverbandsarbeit\, in der Familienförderung\, den Hilfen zur Erziehung\, in den Jugendhilfeausschüssen und Stadtteilkonferenzen\, lokalen AG 78 und darüber hinaus in neuen Formaten der Selbstorganisation wie Stadt(teil)versammlungen… Der Kinder‐ und Jugendhilfegipfel soll an die aktuellen Debatten anknüpfen und dazu beitragen\, sich zu vernetzen\, auszutauschen und gemeinsame Handlungsperspektiven zu entwickeln. Es braucht sowohl die entsprechenden finanziellen Ressourcen für eine auskömmlich ausgestattete Kinder‐ und Jugendhilfe als auch einen gemeinsamen lösungsorientierten Diskurs für eine demokratische und emanzipatorische Ausgestaltung. Daran wollen wir gemeinsam weiter arbeiten! \nFür weitere Informationen:  www.tu-was-hamburg.de  \nVeranstalter: AK Kinder\, Jugend und Bildung der Patriotischen Gesellschaft von 1765 \n  \n \n\nProgramm\n\n\n9:00 Uhr Ankommen \n9:30 Uhr Eröffnung und Vorstellung der Workshops\nBegrüßung: Helga Treeß (Arbeitskreis Kinder\, Jugend und Bildung der Patriotischen Gesellschaft von 1765 e.V.) \n10:15 – 11:45 Uhr Workshops\n1.) Prekäre Arbeitsbedingungen in der Kinder- und Jugendhilfe und Herausbildung eines gemeinsamen Berufsverständnisses\nProf. Dr. Nikolaus Meyer (Uni Fulda)\, Kerstin Kubisch-Piesk (BAG ASD)\nModeration: Elke Wolfram-Lütjohann (Fachvorstand EBSA ver.di Hamburg) und Ronald Prieß (AK Kinder\, Jugend und Bildung der Patriotischen Gesellschaft von 1765 e.V.) \n2.) Die Verschärfung der sozialen Ungleichheit und Auswirkungen auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen\nProf. Dr. Michael Klundt (Hochschule Magdeburg-Stendal)\nModeration: Matthias Stein (LAG KiJu) \n3.) Nachhaltige und vorausschauende Finanzierung vs. Schuldenbremse\nDr. Wolfgang Hammer (freiberuflicher Soziologe und Fachautor)\nModeration: Andreas Scheibner (Sozialratschlag) \n4.) Verwirklichung der Kinderrechte und von Selbstorganisation in der Praxis – Jugendarbeit von Jugendlichen mit Jugendlichen\nKinderrechtebüro und Basement e.V./Jugendcafé\nModeration: Vera Koritensky (VKJH) \n5.) „Kriegstüchtig“ werden? Für den Ausbau von Friedenspädagogik in der Jugendverbandsarbeit und an Schulen!\nHelen Vogel (SJD – Die Falken Hamburg)\nModeration: Raoul Klein (FSR Soziale Arbeit)\,  Florian Muhl (AKS Hamburg) \n6.) Für die Einführung eines Zeugnisverweigerungsrechtes in der Sozialen Arbeit\nJulian Einfeldt (Fanladen St. Pauli)\, Ole Schmieder (HSV-Fanprojekt)\nModeration: Varsenik Vardanyan (GEW\, Fachreferentin im AB Tarif & Kinder- und Jugendhilfe) und Volker Vödisch (LAG Kindheit und Jugend) \n11:45 – 12:00 Uhr Pause\n12:00 – 13:00 Uhr Vollversammlung\n(Diskussion und Verabredungen zur Umsetzung der Resolution)\nModeration: Burkhard Plemper (Soziologe und Journalist)\n13:00 – 14:00 Uhr Mittagspause\n14:00 – 16:00 Uhr Podiumsdiskussion\nWie soll die Kinder- und Jugendhilfe weiterentwickelt werden? Wie gelingt der Ausbau von Beteiligungsmöglichkeiten und Selbstorganisation Jugendlicher? Wie sehen wirkungsvolle Schritt zur Bekämpfung von Kinderarmut aus? \nMit: Dr. Dirk Bange (Sozialbehörde)\, Anja Post-Martens (VKJH)\, Ronald Prieß\, Klaus Wicher (SOVD) u.a.\nModeration: Prof. i.R. Dr. Michael Lindenberg \n\n\nAnmeldung bis 2.4.25 über https://www.patriotische-gesellschaft.de/veranstaltungen \n\n\n\n\n\n\nDen Flyer findet ihr hier auch als [pdf] zum Download.
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